Hör mal, wer da schreibt
Entweder man kann schreiben, oder man lässt es bleiben. Richtig? Falsch. Gute Texte entstehen nicht einfach so. Wer schreiben kann, hat in der Regel viel gelesen und viel geschrieben. Doch das allein kann's ja noch nicht sein, oder?
In diesem Podcast interviewe ich Autorinnen und Autoren, damit du von ihren Erfahrungen profitierst. Wie haben sie ihre Schreibstimme gefunden? Warum schreiben sie überhaupt? Warum schreiben sie, wie sie schreiben? Und was begeistert sie am Schreiben? Das werde ich aus meinen Interviewgästen herauskitzeln. Und auch Solofolgen werden ich einstreuen, denn als Autor und Ghostwriter gebe ich meine Erfahrungen natürlich auch gern weiter.
Mein Ziel: Ich wünsche mir, dass du deinen Schreibstil (neu) entdeckst, definierst, verfeinerst oder schlicht: ihn hinterfragst. Viel Spaß dabei!
Hinweis: Am 6. September 2023 erfuhr der Podcast eine Veränderung. Die Episoden bis dahin hatte ich mit meinem Podcast-Buddy Alexander Fink aufgenommen, der leider ausgestiegen ist. Nachzuhören in der Episode »Hör mal, wer da schreibt 2.0«.
Hör mal, wer da schreibt
#26 »Die Idee zu diesem Roman hatte ich schon vor 20 Jahren« – mit John Snowley
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der heutigen Episode habe ich John Snowley zu Gast. Ist das ein Pseudonym oder sein richtiger Name? Diese Frage ging mir zuallererst über die Lippen.
Im vergangenen Jahr hat John den dystopischen Klimathriller »2055: Die Rache des Wanderers – Teil 1: Konflikt« veröffentlicht. Es ist der Auftakt einer Trilogie, die insgesamt 900 Seiten umfasst und mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
Die tiefgründigen Charaktere, sein sogartiger Schreibstil und die Fähigkeit, kraftvolle Bilder zu malen, hinterließen bei mir den Eindruck, dass John sich sehr gut auf sein Debüt vorbereitet hat.
Die Idee zu seinem Roman hatte er bereits vor 20 Jahren.
John verrät:
wie er sich das Schreiben und die Dramaturgie beigebracht hat,
wer ihn inspiriert und beeinflusst hat,
wie er die Charaktere in seinem Roman gewissermaßen als Sprachrohr verwendet, um seine eigenen Emotionen und Weltansichten zu kommunizieren,
wie die Zusammenarbeit mit seinem Lektor Oliver Uschmann aussah,
wie oft er »falsche« erste Sätze über den Haufen wirft, bis er zum »richtigen« gelangt
und wie er zu seiner Autorenstimme gefunden hat.
Am Ende sprechen wir noch über Selfpublishing, Verkaufszahlen und Buchmarketing.
»Wenn ich's mache, dann mache ich's richtig«, lautet seine rühmliche Einstellung, an der sich alle Kunstschaffenden ein Beispiel nehmen sollten.
Viel Spaß beim Hören!
Shownotes
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